:: Einträge zum Thema: oUlnrdwBLcBbCq (Subforum: NEWS ab 2010) ::
 suchen
 Autor Thema: oUlnrdwBLcBbCq
Richard Leopold Tomasch
Datum: 09.01.2010 17:53 Antworten Als Email verschicken Kontakt: rileto@proleben.at

Betreff: Allerlei Neues!
 

Neue Studie erhärtet Gesundheitsbedenken von Gentechnik-Mais!

Eine neue Studie bekräftigt die Gesundheitsbedenken von Gentechnik-Mais. Drei gentechnisch veränderte Maislinien (MON 810, MON 863, NK603) der Firma Monsanto wurden untersucht. Vor allem die Blutwerte für Leber und Nieren wiesen signifikante Veränderungen auf. Daten aus Fütterungsversuchen an Ratten bildeten die Grundlage für die Untersuchung der französischen Wissenschaftler. Monsanto selbst hatte die Versuche in Auftrag gegeben, die Daten jedoch geheim gehalten. Greenpeace konnte jedoch rechtlich erwirken, Teile der Daten öffentlich zu machen.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21110.html


Fische ohne Gentechnik!
Noch gibt es wenige Produkte mit der Aufschrift "Ohne Gentechnik" in den Supermarktregalen. Dabei hatte Verbraucherministerin Ilse Aigner im August dieses Jahres das einheitliche Siegel vorgestellt. Doch offensichtlich scheuen viele Hersteller nach wie vor die Mühen der Umstellung. Die Fischzucht Ruf hat diese Herausforderung angenommen. Deren Futtermischung setzt sich jetzt zu je einem Drittel aus Weizen, Fischmehl und Rapskuchen zusammen. Dabei legt das Unternehmen wert auf regionale Rohstoffe. Die Fische aus dem Netzwerk "Unser Land" können nun mit dem Siegel "Ohne Gentechnik" ausgezeichnet werden.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21129.html


DNA von Gentechnik-Mais auf Bodenorganismen übertragen!

In unerwartet vielen und allen Gruppen von Bodenorganismen wurde transgene DNA von Gentechnik-Mais gefunden. Dieses Ergebnis gaben Wissenschaftler der kanadischen University of Guelph bekannt, die die Wirkung des Roundup Ready Mais auf die Boden-Umwelt untersuchten. Der Nachweis von transgener DNA in Bodenorganismen ist ein Hinweis auf horizontalen Gentransfer, einer Freisetzung in die Umwelt.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21108.html


Gentechnik-Reis-Skandal: Bayer muss Millionen zahlen!

In einer richtungsweisenden Entscheidung hat ein Gericht in St. Louis die Firma Bayer CropScience dazu verurteilt, zwei Reis-Farmern aus Missouri fast zwei Millionen Dollar Schadensersatz zu zahlen. Von Strafzahlungen bleibt der Konzern hingegen verschont. 2006 wurde bekannt, dass der Gentechnik-Reis der Firma Bayer zahlreiche Ernten in den USA verunreinigt hatte und die Ware sich mittlerweile in europäischen Supermärkten ausbreitete. Der Reis war versuchsweise angebaut worden und hatte weder in den USA noch in der EU eine Zulassung zum Anbau oder als Lebensmittel.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21095.html


Daten von Gentechnik-Feldern in Schleswig-Holstein endlich öffentlich!

Das Landwirtschaftsministerium von Schleswig-Holstein hat die Standorte mit Gentechnik-Raps gestern bekannt gegeben. Das ist das Ergebnis eines Rechtsstreites zwischen Ministerium, Bioland und dem Umweltverband BUND, nachdem bekannt wurde, dass 2007 versehentlich gentechnisch verunreinigtes Rapssaatgut ausgesät worden war.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/21109.html


Gentechnik-Filz nur Thema vor Gericht!

Der Prozess gegen den Gentechnik-Kritiker und Autor Jörg Bergstedt ist wegen eines Befangenheitsantrags vertagt worden. Bergstedt veröffentlichte im Juni dieses Jahres erstmals seine Broschüre "Organisierte Unverantwortlichkeit". Sie zeigt, wie durch die Verstrickung von Aufsichtsbehörden, Forschungsinstituten und Firmen die Gentechnik in Deutschland befördert wird. Zwei in der Broschüre genannte Person versuchen seit Monaten, die Kritik gerichtlich zu unterbinden und klagen gegen den Vorwurf der Seilschaften und die Veröffentlichung der Broschüre.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21073.html


USA: Starker Preisanstieg bei Gentechnik-Saat!

Aus dem neuen Bericht des "US Organic Center" geht ein dramatischer Preisanstieg für Gentechnik-Saatgutpreise hervor. Er ist weit höher als bei gentechnikfreiem Saatgut. In 25 Jahren, von 1975 bis 2000, stieg der Preis für gentechnikfreies Soja-Saatgut um nur 63%. Seit 2000, seitdem Gentechnik-Soja den Markt beherrscht, ist der Preis um 230% gestiegen. Landwirte, die 2010 die Gentechnik-Soja "Roundup Ready 2" kaufen, werden 42% mehr pro Sack bezahlen, als 2009.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21071.html


Zulassung von Gentechnik-Mais gestoppt!
Die amerikanische Firma Renessen hat ihren Antrag auf Zulassung eines Gentechnik-Maises (LY038) in der EU zurückgezogen. Wie die Expertengruppe Testbiotech berichtet, gab es Sicherheitsbedenken bei der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA). Zwar nennt die Firma (ein Gemeinschaftsunternehmen von Monsanto und Cargill) nur ökonomische Gründe. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es auch Sicherheitsprobleme mit der Pflanze gab. So zeigte der Mais unbeabsichtigte Veränderungen in seiner stofflichen Zusammensetzung.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21053.html


Schweiz will Gentechnik-Moratorium um drei Jahre verlängern!

Das Moratorium, welches die Haltung von gentechnisch veränderten Tieren und den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Schweiz verbietet, soll um drei Jahre verlängert werden. Das beschloss der Ständerat Anfang der Woche. Grund sind die nicht abgeschlossenen Forschungsarbeiten.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/21070.html


Bauernverband für Gentechnik-Importe!
Niedersachsens Bauernpräsident Werner Hilse hat die konsequente Regelung der EU kritisiert, mit Gentechnik verunreinigte Futtermittel an der Grenze zurück zuweisen, sofern die Gentechnik-Pflanzen in der EU nicht zugelassen sind. Hilse wählte die gleiche Argumentation wie die Gentechnik-Industrie: Die Versorgung mit eiweißhaltigen Futtermitteln würde nicht ausreichen, wenn die Gentechnik hierzulande weiterhin so stark abgelehnt würde.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/21119.html


 
Richard Leopold Tomasch
Datum: 05.04.2010 14:54 Antworten Als Email verschicken Kontakt: rileto@proleben.at

Betreff: Protestschreiben Hochrangiger Wissenschaftler!
 

Sehr geehrter Herr Professor Buzek
Wir schreiben Ihnen als Gruppe besorgter europäischer Wissenschafter. Durch reinen Zufall sind wir auf der Website der WTO auf einen neuen Gesetzesentwurf der Europäischen Kommission1 gestossen, und wir ersuchen Sie hochachtungsvoll,
a) dies als offiziellen Protest in bezug auf den Inhalt dieser Verordnung entgegenzunehmen und
b) diesen Protest bei der nächstmöglichen Gelegenheit dem gesamten Parlament bekanntzumachen.
Wir schliessen daraus, dass diese Verordnung von der Kommission mit grösster Geheimhaltung aufgesetzt und bei der WTO gemäss deren Konformitätsbeurteilungsverfahren eingereicht worden ist und im Mai dieses Jahres Rechtskraft erlangen soll, ohne jede Anhörung und Beratung der Öffentlichkeit, von NGOs oder Konsumentenorganisationen und sogar ohne Diskussion unter den «zuständigen Behörden», die in den verschiedenen Ländern der EU für das GVO-Risikomanagement verantwortlich sind. Das ist uns Anlass zu grosser Sorge, auch wenn die Kommission bei der Einreichung eines «Ausführungserlasses» die korrekten Verfahren befolgt haben sollte.
Nach einer kurzen Analyse des Erlass-Entwurfes (der mit 66 Seiten eine langwierige Prüfung erforderte!) erkennen wir eine Reihe bedeutsamer und besorgniserregender Trends. Es scheint uns, dass dieses Dokument auf Druck der US-Administration und der WTO hin von Anfang an darauf angelegt ist, die Regulierungs-/Zulassungsverfahren zu beschleunigen. Der Entwurf scheint zudem einen Schritt auf dem Weg zur «Harmonisierung» und «Synchronisierung» des Zulassungsprozesses auf beiden Seiten des Atlantiks darzustellen, indem er eine ganze Palette von Massnahmen einbaut, die den Weg für «einfachere» und billigere Anträge ebnet, um voranzukommen. Das bedeutet einen beträchtlichen Vorteil für die multinationalen Konzerne, insbesondere im Hinblick auf ihre Pläne für eine neue Generation von «zusammengestellten» GVO-Varietäten, aber wir fürchten, dass sie die Sicherheit von Tieren und Menschen oder den Schutz der Umwelt unzureichend berücksichtigen.
Was wir in diesem Entwurf sehen, ist ein weiterer Schritt weg von vernünftiger, unabhängiger Wissenschaft (und evidenzbasierter Politik) und ein Ruck hin zu einer formellen Annahme einer dominanten Hypothese – und zwar, dass gentechnisch veränderte Feldfrüchte und Nahrungsmittel harmlos seien. Im entworfenen System sind wenige Anzeichen gegenseitiger Kontrolle (checks and balances) und kaum Möglichkeiten zur Reproduktion wissenschaftlicher Experimente. Da nicht nachvollziehbare Wissenschaft zwingend als unzuverlässig und sogar betrügerisch betrachtet werden muss, ist das ein Schritt zu Begünstigung von Betrug. Und das ist unserer Ansicht nach eine sehr ernsthafte Angelegenheit.
Wir verfügen über eine ganze Reihe detaillierter Kommentare zum Text des Verordnungsentwurfes, die wir Ihnen gerne zukommen lassen. Wir haben sie im Anhang 1 zusammengefasst.2
Es ist unsere klare Überzeugung, dass die Kommission mit diesem Verordnungsentwurf ihre Ausführungskompetenzen weit überschreitet, dies, wie in unserem Anhang gezeigt, grösstenteils durch subtile Veränderungen der Formulierungen und manchmal durch Auslassungen und verfälschte Erklärungen. Es finden sich eine Reihe neuer Annahmen über die Sicherheit von GVO, die wissenschaftlich nicht gerechtfertigt sind. Enthalten sind auch zahlreiche Grundsatzänderungen, die in einer Ausführungsverordnung nichts zu suchen haben. Der Verordnungsentwurf unterlässt es, die umfangreiche neue Literatur über die schädigenden Auswirkungen von GVO zu berücksichtigen, und muss daher neu aufgesetzt werden.
Wir nehmen an, dass dieser Verordnungsentwurf Parlament und Rat demnächst zur Genehmigung vorgelegt wird. In Anbetracht der ausserordentlich grossen Wichtigkeit dieser Sache fordern wir Sie auf, die Zustimmung zu verweigern und auf einem längeren Zeitraum der Anhörung/Beratung zu bestehen, währenddessen (a) jedem detaillierten Kommentar, den Sie zum Gesamttext des Dokumentes erhalten haben, und (b) den 16 grundlegenden wissenschaftlichen Anliegen, die wir mit diesem Brief aufgeworfen haben, gebührend Beachtung geschenkt werden kann.
Gerne erwarten wir Ihre Bestätigung, dass der Entwurfstext dieser Verordnung zurückgewiesen wird und dass er unter Berücksichtigung dieser berechtigten Bedenken neu zu überdenken und zu berichtigen ist. Wir akzeptieren nicht, dass das in diesem späten Stadium des Verfahrens nicht möglich sei, denn das Verfahren untersteht vollumfänglich Ihrer Kontrolle.
Wir hoffen, bald von Ihnen zu hören. Wir schicken diesen Protest auch an Ihren Kollegen, Herrn Hermann van Rompuy, Präsident des Europäischen Rates.

Hochachtungsvoll
Dr. Brian John
Dr. Jose Ramon Olarieta
Prof. Brian Wynne
Dr. Mae-wan Ho
Prof. Jose L. Domingo
Prof. Bob Orskov
Prof. Enric Tello
Dr. Eva Novotny
Dr. Irina Ermakova
Dr. Naheeda Portocarero
Dr. Arpad Pusztai
Prof. Marcello Buiatti
Dr. Susan Bardocz
Zugehörigkeiten und Qualifikationen auf Anfrage erhältlich

1 Draft Commission Regulation on implementing rules concerning applications for authorisation of genetically modified food and feed in accordance with Regulation (EC) No 1829/2003 of the European Parliament and of the Council and amending Regulations No (EC) 641/2004 and (EC) No 1981/2006 (Text with EEA relevance) http://members.wto.org/crnattachments/2010/tbt/eec/10_0030_00_e.pdf
2 Siehe dazu das englische Original (Quelle)

Quelle: http://www.gmfreecymru.org/open_letters/Open_letter23Feb2010.html
(Übersetzung Zeit-Fragen)

 
Richard Leopold TomaschwO
Datum: 05.04.2010 14:57 Antworten Als Email verschicken Kontakt: rileto@proleben.at

Betreff: Neuigkeiten April 2010
 

1. Österreichisches Parlament beschließt Anbaustopp für Amflora
Angesichts der Zweifel um die Rechtmäßigkeit der Amflora-Zulassung geht
Österreich mit gutem Beispiel voran: Das Parlament hat am Donnerstag
einstimmig einen Anbau-Stopp der Amflora beschlossen, der nun vom
Gesundheitsminister umgesetzt werden kann. Bei der Diskussion um die
Zulassung der gentechnisch veränderten Kartoffel "Amflora" werden die
kritischen Stimmen auch hierzulande immer lauter. Die Forderungen nach
einem Anbau-Verbot werden durch ein von Greenpeace vorgelegtem
Rechtsgutachten untermauert. Danach untersagen EU-Richtlinien den Anbau
von Pflanzen mit eingebautem Antibiotika-Resistenzgen, wie es bei der
Amflora der Fall ist.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21729.html

2. Gentechnik-Mais-Anbau in den USA: Wettrüsten gegen die Natur
In den USA breitet sich ein Maisschädling aus, der den Landwirten
erhebliche Schäden beschert. Laut einer neuen Studie in Auftrag von
Greenpeace ist der Gentechnik-Mais-Anbau Schuld daran, dass sich der
Western Bean Cutworm (WBC) im Mais-Gürtel der USA seit Jahren vermehrt.
Kritiker befürchten schon lange, dass der großflächige Anbau von
Gentechnik-Pflanzen die biologische Vielfalt gefährdet und dadurch
erhebliche Probleme für die Umwelt und in der Landwirtschaft entstehen.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21721.html

3. Neue Runde für einen Gentechnik-Alarm - Stop the Crop!
Zigtausend Menschen haben sich letztes Jahr an unserer Aktion "Stop the
Crop" beteiligt. Mit Erfolg: Der Bürgerprotest bewirkte, dass die
EU-Kommission mit ihrem Vorhaben, die nationalen Anbauverbote für den MON
810 zu kippen, im Ministerrat eine deutliche Niederlage erlitt. Seit
Februar 2010 ist eine neue EU-Kommission im Amt und fördert bereits
intensiv die Einführung der Gentechnik in der europäischen Landwirtschaft.
Erstmals seit 12 Jahren wurde mit der Gentechnik-Stärkekartoffel "Amflora"
des Agro-Chemie-Riesen BASF ein neuer gentechnisch veränderter Organismus
in der Europäischen Union zum Anbau zugelassen.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21717.html

4. Beschwerde gegen EFSA wegen Interessenskonflikt
In der Affäre um eine leitende Angestellte der EFSA, die unmittelbar zur
Industrie wechselte, geben die Kritiker keine Ruhe. Zusammen mit Corporate
Europe Observatory reicht die Expertengruppe Testbiotech heute offiziell
Beschwerde beim EU-Ombudsmann gegen die Europäische Lebensmittelbehörde
(EFSA) ein. Seitdem Testbiotech den Fall Ende 2009 aufdeckte, hat die EFSA
keine Maßnahmen ergriffen, um derartigen Interessenskonflikten in Zukunft
vorzubeugen
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21703.html

5. Grüne wollen den Anbau der Amflora verhindern
Im Bundestag wurde ein Antrag der Grünen diskutiert, der den Anbau der
Amflora in Deutschland verhindern soll. Die Grünen begründen den Antrag
mit den unabsehbaren Schäden für Umwelt, Verbraucher und für die
gentechnikfreie Landwirtschaft im Falle eines Amflora-Anbaus.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21694.html

6. Verband Lebensmittel ohne Gentechnik gegründet
Teile der Lebensmittelwirtschaft bekennen sich zur Produktion ohne
Gentechnik. 31 Gründungsmitglieder aus dem Bereich Handel, Verarbeitung,
Kontrolle und Erzeugung haben in Berlin den Verband Lebensmittel ohne
Gentechnik gegründet. Die Mitglieder nutzen für ihre Produkte das "Ohne
Gentechnik"-Siegel und wollen damit die Bedingungen zur Entwicklung des
Marktes für gentechnikfreie Lebensmittel verbessern.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21695.html

7. Gentechnik-Baumwolle: Monsanto bestätigt Resistenzbildung bei
Primärschädling
Die rosarote Baumwollkapselraupe hat gegen das Gift der
Gentechnik-Baumwolle Bollgard I aus dem Hause Monsanto eine Resistenz
entwickelt. Im Rahmen eines Monitoring wurde das Überleben der Raupe in
Baumwoll-Feldern beobachtet und die Resistenzbildung des
Baumwoll-Schädlings in hausinternen Untersuchungen von Monsanto bestätigt.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21682.html

8. Bulgarien verhindert Gentechnik-Anbau
Das bulgarische Parlament stimmte gestern für eine Verschärfung der
Gesetzgebung, die bisher den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen
für kommerzielle und wissenschaftliche Zwecke geregelt hat. Zwar sprach es
sich nicht für ein generelles Anbau-Verbot aus, verschärfte die
Abstandsregelungen aber so weitreichend, dass der Anbau gentechnisch
veränderter Pflanzen für Landwirte praktisch unmöglich wird.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21683.html

9. Die Bundesregierung will Nulltoleranz für Gentechnik unterlaufen
Noch gilt das Prinzip der Nulltoleranz für nicht-zugelassenen GVOs in der
Europäischen Union. Für gentechnikfrei wirtschaftende Betriebe und
Lebensmittelunternehmen ist diese Regelung überlebenswichtig, wollen sie
ihren Kunden gentechnikfreie Produkte anbieten. Doch die
Entscheidungsträger in der Politik bekommen erheblichen Druck von der
Futtermittel- und Gentechnik-Industrie. Die Bundesregierung will sich nun
mit einer Regelung aus der Affäre ziehen, die die Sicherheits-Bestimmungen
der EU unterlaufen würden. Die Nachweisverfahren für gentechnisch
veränderte Organismen sollen derart vereinheitlicht werden, dass
Verunreinigungen mit Gentechnik-Pflanzen erst ab einem bestimmten
Prozentsatz erfasst werden.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21671.html

10. Wiederbelebung der hessischen Initiative gegen Patente auf Pflanzen
und Tiere
Mit einem Antrag im Hessischen Landtag möchte die Fraktion der Grünen die
hessische Initiative zur Verschärfung des Biopatentrechts wiederbeleben.
Kürzlich hatte das Europäische Patentamt einen Einspruch mehrerer Verbände
auf das sogenannte "Kuh-Patent" abgelehnt. Mit dem Antrag möchten die
Grünen bewirken, dass der Landtag sich erneut gegen Patente auf Pflanzen
und Tiere aus konventioneller Züchtung, sowie Patente auf gentechnisch
veränderte Tiere und Pflanzen entschieden einsetzt.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21642.html

11. Biogas ohne Agro-Gentechnik
Nicht nur in der Lebensmittel- und Futtermittelproduktion können
Gentechnik-Pflanzen verarbeitet werden. Die Gentechnik-Industrie setzt
zunehmend auf den Anbau für die Biogas-Erzeugung. eon-Mitte hat nun
erklärt, auf den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen bei der
Biogas-Erzeugung zu verzichten. Das hessische Bündnis "Keine
Agrogentechnik auf Hessens Feldern und Tellern" begrüßt die öffentliche
Erklärung des Unternehmens.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/21692.html

12. Tausende von Unterschriften gegen Gentechnik für Ilse Aigner
Den bevorstehenden Anbau von Gentechnik-Mais in ihrer Region wollten die
"Frauen für die Vielfalt" nicht auf sich sitzen lassen. Als bekannt wurde,
dass eine Freisetzung verschiedener Gentechnik-Mais-Sorten der Firma
Pioneer geplant ist, wurden die Frauen aus dem Raum Kitzingen aktiv. Sie
organisierten einen Einwand beim Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) und bekamen massenweise Unterstützung.
Insgesamt 6200 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen
Bundesgebiet wurden gesammelt
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/21691.html

 
Richard Leopold Tomasch
Datum: 20.05.2010 20:43 Antworten Als Email verschicken Kontakt: rileto@proleben.at

Betreff: Gentechnikkekse
 


Erfolg: Gen-Kekse verschwinden aus den Supermärkten
Gute Nachrichten. Die REWE Group hat sich einsichtig gezeigt und gehandelt. Nachdem wir Ende April in einem Münchner REWE-Markt Kekse mit genmanipulierten Zutaten gefunden hatten, ist der „Reese’s Peanut Butter Cup“ jetzt aus den Regalen verschwunden. Als Reaktion auf unsere Veröffentlichung hat REWE die Gen-Kekse des US-amerikanischen Herstellers Hershey’s in allen 120 Supermärkten, in denen sie bundesweit angeboten wurden, umgehend aus dem Verkauf genommen.
Vorsorglich sind auch gleich die King-Size-Verpackungen verschwunden. Obwohl sich auf denen keine Hinweise auf genmanipulierte Zutaten finden, liegt die Vermutung nahe, dass die Rohstoffe die gleichen sind. Eine Nachweismethode für hochverarbeitete Zutaten wie beispielsweise Zucker aus genmanipulierten Zuckerrüben gibt es jedoch noch nicht. Der Importeur ist daher in diesem Fall verpflichtet, die Gentechnikfreiheit seiner Produkte zu belegen. Das hat er jedoch noch nicht getan. Ganz im Gegenteil: Lieber heute als morgen sollen nach seinem Wunsch die Gen-Kekse wieder in den Regalen liegen.

Umso schlimmer, da nach unseren Beobachtungen Kinder und Jugendliche „Reese’s“ besonders toll finden. Da soll ganz offensichtlich die Unwissenheit dieser Altersgruppe ausgenutzt werden, um Lebensmittel mit genmanipulierten Zutaten salonfähig zu machen. Ein Grund mehr für uns, eine deutliche Kennzeichnung genmanipulierter Lebensmittel zu fordern! Und wir schauen weiter in die Süßwaren-Regale.
 
Richard Leopold Tomasch
Datum: 23.05.2010 12:36 Antworten Als Email verschicken Kontakt: rileto@proleben.at

Betreff: Bauern auf Haiti verbrennen Monsanto Samen!
 

Landwirte in Haiti verbrennen Monsanto-Samen und verweisen auf Respekt zur Mutter Natur
Von petrapez | 19.Mai 2010
Als “ein neues Erdbeben” bezeichnete der Kleinbauern-Führer Chavannes Jean-Baptiste der Bauernbewegung von Papay (MPP) die Nachricht, dass Monsanto 60.000 Säcke Saatgut (475 Tonnen) von Hybrid-Mais-Saatgut und Gemüse-Samen, einige von ihnen mit hochgiftigen Pestiziden, dem Land spenden wird.
Radio-Utopie berichtete am 15.Mai von dem teuflischen Plan des Konzern-Giganten unter dem Vorwand der humanitären Hilfe für Haiti in dem Artikel “Haiti wird von Monsanto biologisch komplett in Wüste verwandelt”. In der Politik und in der Presse der Bundesrepublik Deutschland regte sich kein Sturm der Entrüstung, nicht einmal ein laues Lüftchen bewegte den Blätterwald, sondern im Gegenteil duldete man mit dem Schweigen die Umweltzerstörung auf der Karibikinsel, will man doch auch in der Europäischen Union und in Deutschland der Gentechnik-Industrie blutrote Teppiche auslegen.
Haiti muss sich nun selber helfen – die Landwirte stehen mit dieser Not einer geballten Übermacht reicher Industriestaaten allein gegenüber. Was bleibt den Bauern anderes übrig, als dieses gentechnisch veränderte Saatgut zu vernichten, bevor es im Boden keimt.
Die Bauernbewegung von Papay (MPP) hat dazu aufgerufen, die Saaten von Monsanto zu verbrennen. Zusätzlich soll es einen Protestmarsch am 4.Juni zum Weltumwelttag gegen dieses Verbrechen geben.
Der satte Spiessbürger in Deutschland wird sich verwundert die Augen reiben, dass die in der Landwirtschaft tätige Bevölkerung von Haiti und weitere soziale Verbände, die nicht wie er in Lebensmitteln schwimmen, zu so einer Aktion aufrufen. Die Not hat die Menschen in Haiti nicht lethargisch gemacht und den Verstand vernebelt, um nicht zu erkennen, was ihr da für eine Henkersmahlzeit geschickt wird – ganz im Gegenteil zu den Deutschen, die unbeteiligt den Aktivisten gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel zuschauen als ginge sie das gar nichts an. In Europa haben die meisten Menschen den Bezug zur Natur längst verloren, die betrachtet man sich im Fernsehen wie ein Etwas, das auf einem anderen Planeten zu Hause ist.
Chavannes Jean-Baptiste, Executive Director der MPP und Sprecher der National Peasant Movement of the Congress of Papay (MPNKP) schrieb in einem offenen Brief am 14.Mai:
“Es ist ein sehr starker Angriff auf die kleine Landwirtschaft, auf die Landwirte, auf die biologische Vielfalt, auf Creole Samen … und das ist ein Angriff auf unsere Umwelt in Haiti.”
Die haitianischen sozialen Bewegungen kämpfen gegen dieses Agrobusiness, der Einfuhr von Saatgut und Nahrungsmitteln, das die lokale Saatgut-Produktion unterminiert. Sie haben die besondere Besorgnis über die Einfuhr von genetisch veränderten Organismen (GVO) ausgedrückt. Aber es gehe nicht nur um die Gefahren der Chemikalien und die Möglichkeit der künftigen Einfuhren von GVO sondern auch darum, dass die Zukunft Haitis gefährdet ist, dass die lokale Produktion mit lokalen Speisen für den lokalen Verbrauch abhängig von Monsanto wird und Haiti die Ernährungssouveränität verliert. Monsanto’s Ankunft in Haiti sei eine weitere Bedrohung für diese Souveränität.
“Die Menschen in den USA brauchen, um unserer Wirtschaft zu helfen, keine Lebensmittel und Saatgut zu schicken. Sie ruinieren damit unsere Chance, uns selbst zu helfen.”
sagte der Bauer Jonas Deronzil aus einer bäuerlichen Genossenschaft in der ländlichen Region von Verrettes.
Jean-Baptiste sagte schon im Februar kurz nach dem verheerenden Erdbeben, dass der Kampf gegen Hybrid-und GVO-Saatgut entscheidend sei, um “unsere Vielfalt und unsere Landwirtschaft zu bewahren.
Wir haben das Potenzial, dass unser Land genug produzieren kann, um die gesamte Bevölkerung zu ernähren und sogar bestimmte Produkte zu exportieren.
Die Politik, die wir für die Ernährungssouvärenität brauchen werden ist es, dass die Gemeinden das Recht haben, unsere Landwirtschaftspolitik zu definieren, das heisst, zuerst die Familie zu versorgen und dann den lokalen Markt – gesunde Lebensmittel im Einklang mit der Umwelt, der Natur und mit Respekt für die Mutter Erde.”
Nun auf einmal heisst es aus dem haitianischen Ministerium für Landwirtschaft, dass man ohne ein Gesetz zur Regelung der Verwendung von GVO in Haiti die Offerte von Monsantos Roundup Ready Angebot von GVO-Saatgut abgelehnt hätte. Das Angebot bleibt aber weiterhin bestehen, denn in einem E-Mail-Austausch hätte ein Vertreter von Monsanto dem Ministerium für Landwirtschaft versichert, dass die gespendeten Samen keine GVO wären.
Ein Narr ist, wer dieser Versicherung Glauben schenken würde. Auf diese Weise sollen die Saatgutkörner doch noch im Land verteilt werden – keine Behörde in Haiti kann oder will die Saatkörner auf die Schnelle im Labor untersuchen, denn sie sollen ja sofort auf die Felder. Dafür fehlt jegliche technische Ausrüstung in dem Land.
Elizabeth Vancil, Monsantos Direktorin für Entwicklungsvorhaben, nannte die Nachricht, dass das haitianische Ministerium für Landwirtschaft in einer E-mail im April die Spende genehmigte, “ein fabelhaftes Ostergeschenk” – vollkommen richtig für die Interessen des Multikonzerns.
Das für Haiti gespendete Hybrid-Mais-Saatgut von Monsanto enthält das Fungizid Maxim XO und die Calypso Tomatensamen sind mit Thiram behandelt. Thiram gehört zu einer Klasse von hochgiftigen Chemikalien, den Ethylen bisdithiocarbamates (EBDCs). Die Ergebnisse der Tests von EBDCs an Mäusen und Ratten rief grosse Bedenken in der US Environmental Protection Agency (EPA) hervor und ordnete neue spezielle Untersuchungen an. Die EPA hatte festgestellt, dass mit EBDC-behandelte Pflanzen so gefährlich sind, dass die Landarbeiter im Umgang mit ihnen spezielle Schutzkleidung tragen müssen. Hier ist von Lebensmitteln die Rede, die man nicht einmal anfassen, geschweige denn zu sich nehmen kann ohne vergiftet zu werden.
Monsanto hätte in einer E-Mail bei der Erwähnung des mit Thiram behandelten Saatgutes gegenüber den Beamten des Ministeriums für Landwirtschaft versäumt mitzuteilen, dass die Samen im Landbau giftig sind und es wären keine Erläuterungen zu den Gefahren sowie kein Angebot zu der Berufsbekleidung oder Ausbildung im Umgang mit den Pflanzen enthalten gewesen, hiess es nun.
Zusammen mit Syngenta, Dupont und Bayer kontrolliert Monsanto inzwischen schon mehr als die Hälfte der weltweit angebotenen Samen. Der Konzern hat fast 650 Saatgut-Patente, die meisten von ihnen für Baumwolle, Mais und Soja und fast 30% des Aktienkapitals in der Biotechnik-Forschung und Entwicklung.
Via Campesina, der weltweit grösste Dachverband der Landwirte mit Mitgliedsorganisationen in mehr als sechzig Ländern hatte Monsanto als einen der “Hauptfeinde der Bauern in der nachhaltigen Landwirtschaft und in der Ernährungssouveränität für alle Völker” bezeichnet.
Die Flammen, die sich von den Gentechnik-Samen – dem Monsanto-Geschenk an die Haitianer – ernähren und diese verschlingen werden, sind Zeichen des Siegesfeuers der Menschheit über die unersättliche Gier der Monopole, die aus kurzfristigem Gewinnstreben die Zukunft der Menschheit zerstören und stehen auch als Warnung an die anderen Konzerne, dass irgendwann Schluss ist mit der Duldung ihres Treibens.
 
Louise
Datum: 23.11.2012 19:03 Antworten Als Email verschicken Kontakt: info@absolut-hund.de

Betreff: oUlnrdwBLcBbCq
 

I'm not wtorhy to be in the same forum. ROTFL
 
Zurück zur Forenauswahl  |  Zurück zur Themenauswahl  |  Antwort schreiben Subforum wechseln: