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 Autor Thema: Glysophat 6500 mal giftiger als DDT!
Richard Leopold Tomasch
Datum: 19.09.2011 14:01 Antworten Als Email verschicken Kontakt: rileto@proleben.at

Betreff: Glysophat 6500 mal giftiger als DDT!
 

Glyphosat ist das am häufigsten eingesetzte Herbizid weltweit, bekannt unter dem Namen Roundup von Monsanto.

Glyphosat ist 6500-mal giftiger als DDT

Seit 1996 wird glyphosatresistente Gensoja in großen Mengen in Europa als Futtermittel eingesetzt. Über Eier, Milch und Fleisch gelangt Glyphosat auf unsere Teller.

Wir wollen das tödliche Gift Roundup nicht!

Weder auf Feldern noch in Gärten. Deshalb fordern wir die Bundesverbraucherministerin auf, zu tun was sie versprochen hat – uns Verbraucher zu schützen!

Deshalb: * Verkaufsstopp glyphosathaltiger Pflanzengifte an Privatpersonen.
* Stopp des Einsatzes glyphosathaltiger Pflanzengifte in der Landwirtschaft
* Importstopp genmanipulierter Lebens- und Futtermittel

So, jetzt auch nochmal von mir - für diejenigen die es doch noch nicht von
anderer Seite bekommen haben.

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Informationsdienst Gentechnik

1. EuGH: Honig muss frei von Gentechnik-Pollen sein
3. Käfer überlebt Gentechnik-Pflanze: Monsanto-Aktien fallen
4. Handelsgigant Bunge will Syngentas Gentechnik-Mais nicht
5. Verbändeerklärung zum InnoPlanta Forum: Falsche Richtung
6. Polen: Weiterhin Nein zur Agro-Gentechnik
7. Freilandversuch mit Pharma-Pflanze in Spanien untersagt
8. Gentechnik-Soja: EFSA winkt trotz unbeabsichtigter
Stoffwechselveränderungen durch
9. Landesweite Proteste gegen Gentechnik in Indien
10. Warnung vor kaschierten Gentech-Zutaten
11. Gentechnik-Mais: Kaum getestet und dennoch zugelassen
12. Pilotprojekt: gentechnikfreies Soja-Öl aus Bayern


1. EuGH: Honig muss frei von Gentechnik-Pollen sein
Honig, der mit gentechnisch veränderten Pollen verunreinigt wurde, ist
nicht verkehrsfähig. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem
Urteil verkündet. Auch ungewollte und geringste Mengen führen dazu, dass
der Honig nicht mehr verkauft werden darf. Es reicht nicht, dass der
Gentechnik-Mais MON 810 eine Zulassung zum Anbau habe. Das Bündnis zum
Schutz der Bienen vor Agro-Gentechnik, Mellifera, feiert damit einen großen
Erfolg. Denn mit dem Urteil steht fest, dass Imker einen Anspruch auf
Entschädigung haben, wenn ihr Honig mit gentechnisch veränderten Pollen
verunreinigt wurde, die nicht als Lebensmittel zugelassen sind.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24369.html

…………………………………………………………………………………….
3. Käfer überlebt Gentechnik-Pflanze: Monsanto-Aktien fallen
Monsanto-Aktien sind gestern um knapp 4 Prozent gefallen, nachdem bekannt
wurde, dass Maiswurzelbohrer in Iowa Resistenzen gegen gentechnisch
veränderten Mais der Firma entwickelt haben. Auf vier Feldern hat der
Entomologe Aaron Gassmann der Iowa State University die resistenten
Insekten entdeckt.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24330.html

4. Handelsgigant Bunge will Syngentas Gentechnik-Mais nicht
Das Agrarhandelshaus Bunge verweigert den Aufkauf von Syngentas
Gentechnik-Mais AgriSure Viptera, weil der Mais in China keine Zulassung
hat. Bunge will sich seine Lieferbeziehung mit dem wachsenden Markt
keinesfalls verderben. Syngenta hält die Ablehnung für unzulässig und hat
rechtliche Schritte eingeleitet.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24316.html

5. Verbändeerklärung zum InnoPlanta Forum: Falsche Richtung
In Sachsen-Anhalt fand diese Woche eine Gentechnik-Lobby-Veranstaltung, das
InnoPlanta Forum, mit dem Titel "Kann Europa noch länger auf die Grüne
Gentechnik verzichten?" statt. Verschiedene Verbände kritisieren die
Intention der Veranstalter, die Agro-Gentechnik in Deutschland hoffähig
machen zu wollen, obwohl die Ablehnung hierzulande weiter anhält und die
Gentechnik ein Angebot ohne Nachfrage sei.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/24360.html

6. Polen: Weiterhin Nein zur Agro-Gentechnik
Polens Präsident Komorowski blockiert in letzter Minute den Einzug der
Agro-Gentechnik. Im Gesetzesentwurf "Seeds Act" sollte der Anbau von
Gentechnik-Pflanzen nicht mehr verboten sein. Eine Regulierung des Anbaus
von Gentechnik-Pflanzen fehlt bisher. Der Präsident bezeichnete das Gesetz
als "gesetzgeberischen Eiertanz".
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24301.html

7. Freilandversuch mit Pharma-Pflanze in Spanien untersagt
Der zuständige Ausschuss hat die Genehmigung für einen Freilandversuch mit
einer Pharma-Pflanze der italienischen Firma Transactiva in der Region
Valencia verweigert. Das valencianische Komitee für gentechnische
Organismen (Comité Valenciano de Organismos Modificados Genéticamente) hat
sich damit der Entscheidung der spanischen nationalen Kommission für
Biosicherheit, einem Organ des Umweltministeriums, widersetzt.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24249.html

8. Gentechnik-Soja: EFSA winkt trotz unbeabsichtigter
Stoffwechselveränderungen durch
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erklärte Ende
Juli zwei neue gentechnisch veränderte Sojabohnenpflanzen mit
unbeabsichtigten Stoffwechselveränderungen für unbedenklich. Laut
TestBiotech ist die jahrelange Behauptung der Behörde, dass unbeabsichtigte
Stoffwechselveränderungen bei Gentechnik-Pflanzen nicht möglich sind,
widerlegt. Der Verein weist erneut darauf hin, dass sich durch das
ungezielte einschleusen von Genen ins Erbgut ungewollte Auswirkungen auf
den Stoffwechsel der Pflanzen nicht vorhersagen und auch nicht verhindern
lassen.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24239.html

9. Landesweite Proteste gegen Gentechnik in Indien
An mehreren Orten in Indien sind Organisationen, Landwirte und Bürger dem
Aufruf des Netzwerkes Alliance for Sustainable and Holistic Agriculture
(ASHA) nachgekommen, gegen Gentechnik-Pflanzen und ihre Saatgutproduzenten
zu protestieren. Unter dem Kampagnen-Motto "Monsanto, quit India" wollen
sie der Übernahme der Lebensmittelkontrolle durch Monsanto und anderen
Saatgutmultis entgegensteuern.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24223.html

10. Warnung vor kaschierten Gentech-Zutaten
Immer wieder werden Import-Produkte aus den USA gefunden, die gentechnisch
veränderte Zutaten enthalten. Doch diesmal ist der Fall besonders dreist:
Die ursprüngliche Zutatenliste auf Erdnussbutterkeksen der Marke Reese's
mit gentechnisch verändertem Zucker, Mais und Soja, wurde vom Importeur
kaschiert.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24188.html

11. Gentechnik-Mais: Kaum getestet und dennoch zugelassen
Die EU-Kommission hat einen weiteren gentechnisch veränderten Mais
zugelassen, der gegen das Spritzmittel Roundup resistent ist und
gleichzeitig drei verschiedene Insektengifte produziert. Der Mais MON89034
x MON88017 der Firma Monsanto darf nun in der EU als Futter- und
Lebensmittel verwendet werden.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24185.html

12. Pilotprojekt: gentechnikfreies Soja-Öl aus Bayern
Laut Angaben des Lagerhauses und Mischfutterhändlers Feilmeier soll ein
Projekt zur Erzeugung von heimischem gentechnikfreien Soja-Öl gestartet
werden. Bisher wurde nur das Schrot eingesetzt. Das höherwertige Öl ist
eine mögliche Alternative zu den bestehenden heimischen
Eiweißfuttermitteln. In der Geflügel-, Schweine- und Rindermast kann bei
den heutigen Zuchtlinien auf die Fütterung mit dem hochwertigen
Eiweißfuttermittel Soja nicht mehr verzichtet werden.
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Heute möchte ich Sie / Euch über ein neues Buch informieren, dass die Hintergründe der Ernährung darstellt. Es trägt den Titel: "Food Crash - wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr" in den Handel.

Unter diesem etwas plakativen Titel geht es um die Frage, mit welcher Form von Landwirtschaft es möglich sein wird, das Recht aller Menschen auf Ernährung zu sichern. Es setzt sich mit der scheinbar naheliegenden These auseinander, dass einer wachsenden Weltbevölkerung mit steigenden Ansprüchen verschiedenster Art nur eine intensive, industriell organisierte und alle chemischen und biotechnischen Hilfsmittel nutzende Landwirtschaft begegnen kann. Genau diese industriegesteuerte Landwirtschaft ist nämlich restlos gescheitert, wie der Weltagrarbericht klar erkennt.

Es geht um die tatsächlichen Ursachen dafür, dass über eine Milliarde Menschen heute unterernährt sind und Hunger erleiden müssen. Um die Zukunftsfähigkeit der konventionellen Landwirtschaft und um moderne Konzepte Ökologischer Intensivierung. Und schließlich geht es um die politischen und gesellschaftlichen Hebel, die eingesetzt werden müssen, um eine Transformation hin zu einem nachhaltig tragfähigen System der Globalen Ernährungssicherung zuwege zu bringen.

Das Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung. Sondern ein engagierter, gut lesbarer Beitrag zu einer Diskussion, die über die Maßen aktuell ist und uns alle angeht.

Das Buch ist im zur Droemer-Knaur Gruppe gehörenden Pattloch-Verlag erschienen, umfaßt 320 Seiten und kostet 19,99 €.

Hier ein Link für die Bestellung. Das sehr interessante Buch gibt es aber auch in jedem Buchladen und vielen Versandhäusern.

http://www.amazon.de/FOOD-CRASH-%C3%B6kologisch-ern%C3%A4hren-ebook/dp/B005NGDN1O/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1316334757&sr=1-2
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Zusammenschluss von Saatgutkonzernen führt zu weltweiter Herrschaft über die
Nahrungsmittelversorgung
1.07.2011 - Ethan A. Huff
Durch diesen Prozess, bei dem auch andere Faktoren eine Rolle spielen,
übernehmen Konzerne immer mehr die Kontrolle über die Landwirtschaft und
damit über die weltweite Nahrungsmittelversorgung.
Natürlich ist diese bedrückende Lage nicht über Nacht entstanden. Doch ab
Mitte der 1990er-Jahre
hat sich mit der Einführung von GV-Kulturpflanzen das Tempo beschleunigt.
Seither haben Multis wie Monsanto, DuPont und Syngenta schon weitgehend die
Kontrolle über die weltweite Saatgutindustrie übernommen. Die Folge ist eine
erhebliche Einschränkung von Artenvielfalt und Freiheit in der
Landwirtschaft.
Dass es inzwischen möglich ist, Saatgut und Saatgutmerkmale patentieren zu
lassen, hat alles nur noch schlimmer gemacht, denn natürliche oder alte
Sorten von Saatgut lassen sich immer schwerer auftreiben. Viele Landwirte
sehen für sich keine andere Möglichkeit, als mit dem Strom zu schwimmen.
Professor Philip H. Howard von der Abteilung Community, Agriculture,
Recreation and Resource Studies an der Michigan State University hat 2009
eine Studie mit dem Titel Visualizing Consolidation in the Global Seed
Industry: 1996-2008 veröffentlicht, in der er den Trend, dass die
Landwirtschaft von Konzernen beherrscht wird, analysiert.
Der Bericht, der in einer Sonderausgabe der Zeitschrift Renewable
Agriculture veröffentlicht wurde, bietet sowohl eine ausführliche
Datenanalyse des dramatischen Wandels in der Landwirtschaft im Verlauf der
letzten Jahrzehnte als auch eine höchst informative bildliche Darstellung
dieser wahrhaft schockierenden feindlichen Übernahme.
Die »großen sechs« Pharma- und Chemiekonzerne haben in den letzten 15 Jahren
Hunderte von Saatgutherstellern entweder übernommen oder Joint Ventures
gebildet.
Um seinen Lesern ein besseres Verständnis über den Zustand der
Saatgutindustrie zu vermitteln, hat Prof. Howard eine sehr informative
Grafik erstellt, die zeigt, wer wirklich die Branche beherrscht.
Monsanto, DuPont, Syngenta, Bayer, Dow und BASF besitzen gemeinsam oder
teilweise Hunderte ehemals unabhängige Unternehmen - wobei Monsanto
natürlich alle anderen überragt.
Die Grafik können Sie über diesen Link
anschauen.
Die blauen Ellipsen in dem Diagramm repräsentieren die Saatguthersteller,
die zu allermeist von den Unternehmen in den roten Kreisen - allesamt
Chemie- oder Pharmakonzerne - beherrscht werden. Die durchgezogenen grauen
Pfeile bedeuten den vollständigen Besitz eines Unternehmens, gestrichelte
Linien kennzeichnen eine Beteiligung.
Als Erstes springt ins Auge, in welchem Ausmaß Monsanto die Saatgutindustrie
beherrscht. Laut Prof. Howards Analyse hat Monsanto allein im
Verlaufszeitraum seiner Studie von 1996 bis 2008 mindestens 50 Saatgutfirmen
übernommen.
Monsanto war bis Mitte der 1980er-Jahre in der Saatgutindustrie nicht oder
nur unwesentlich aktiv, hat jedoch seither viele andere Hersteller
übernommen und baut mithilfe der GVO die Kontrolle über die
Nahrungsversorgung aus. Heute ist Monsanto der größte Saatguthersteller der
Welt, und das transnationale Ungeheuer frisst noch immer weitere Unternehmen
oder gründet »Partnerschaften« mit den unabhängigen Saatgutfirmen, die es
noch gibt.
Hinter Monsanto besitzen oder beherrschen die übrigen fünf der »Großen
Sechs«, die Prof. Howard illustriert - DuPont, Syngenta, Bayer, Dow und BASF
- kollektiv einen großen Teil der verbleibenden Saatgutfirmen, die nicht zu
Monsanto gehören oder von dem Konzern kontrolliert werden. Einer der
wichtigsten Faktoren, die zu dieser Lage beigetragen haben, sind GVO und
transgene, patentierbare Saatmerkmale, die von den industriellen Playern
gemeinsam genutzt werden.
Sämtliche Konzerne der »Großen Sechs« haben Vereinbarungen mit einem oder
mehreren der Übrigen. Ihr Erfolg ist weitgehend von GVO und der wachsenden
Kontrolle über landwirtschaftliches Zubehör abhängig.
Wenn etwas noch schlimmer sein kann als Monsanto und dessen Herrschaft über
den Saatgutmarkt, dann sind es die traulichen Beziehungen der Firmen
untereinander. Prof. Howards Analyse zeigt, dass jedes Unternehmen der
»Großen Sechs« zu mindestens einem der Übrigen Beziehungen unterhält. Und
gemeinsam teilen sie sich die Kontrolle über die Saatgutindustrie.
Monsanto hat für seine transgenen Patente Lizenzaustauschverträge mit
sämtlichen der genannten Unternehmen geschlossen; Dow mit allen außer Bayer;
Syngenta mit Dow, Monsanto und DuPont; BASF mit Dow und Monsanto.
Was das alles zu bedeuten hat? Es bedeutet, dass sich diese schon jetzt
beängstigende Oligarchie, die die Saatgutindustrie beherrscht, zu einem
völligen Monopol entwickelt, natürlich mit Monsanto an der Spitze. Und in
dem Maße, wie sich die transgene Technik weiterentwickelt, die die Landwirte
zwingt, entweder mit dem Strom zu schwimmen oder den Betrieb zu schließen,
könnte es schon bald so weit sein, dass es zu Monsantos Angebot keine
Alternativen mehr gibt.
Man sollte meinen, die Landwirte wären sich dieser Übernahme bewusst und
würden Widerstand leisten. Aber das Vorgehen der »Großen Sechs« bleibt
zumeist unbemerkt, weil sie Saatgut und Chemikalien über verschiedene
Anbieter und unter verschiedenen Namen verkaufen. Laut Prof. Howard gelingt
es ihnen auf diese Weise, die Illusion von Wettbewerb und Wahlmöglichkeit
aufrechtzuerhalten, während sie die Übernahmen vorantreiben.
Wie es so weit kommen konnte und was getan werden kann
Echter Wettbewerb in der Saatgutindustrie ist in den vergangenen Jahren aus
vielerlei Gründen systematisch abgebaut worden. Neben der offenen Fusion und
Übernahme durch Pharma- und Chemiekonzerne waren auch viele Landwirte
einfach auch dazu bereit, die neueste Saatguttechnik zu übernehmen, auch
wenn dies bedeutete, dass sie beim Saatgut keine freie Wahl mehr hatten und
auf ihrem Betrieb zu intensivem Einsatz von Chemikalien und anderen
synthetischen Stoffen gezwungen waren.
Wie Prof. Howard erklärt, hat ein Konzept, das als »Landwirtschaftliche
Tretmühle« bekannt ist, maßgeblich zum Niedergang der alten Saatgutindustrie
beigetragen. Da der Bedarf an Lebensmitteln ziemlich gleichbleibend ist,
führt jede Produktionssteigerung zu fallenden Preisen.
Wenn also neue landwirtschaftliche Technologien aufkommen, zwingen
Landwirte, die diese übernehmen, unabsichtlich alle anderen dazu, das
Gleiche zu tun, nur um ihr Einkommensniveau zu halten. Übernehmen sie sie
nicht oder halten mit den anderen Landwirten in der Tretmühle nicht Schritt,
dann fallen sie irgendwann zurück oder werden ganz aus der Landwirtschaft
verdrängt.
Weitere Faktoren sind Veränderungen in der Politik, die die Barrieren
beseitigt haben, die Übernahmen in der Landwirtschaft früher im Weg standen.
Durch die Entwicklung patentierter, transgener Merkmale ist es den
Saatgutkonzernen gelungen, die bestehenden Hürden gegen Zusammenschlüsse in
der Landwirtschaft zu überwinden.
Wenn Landwirte ihr GV-Saatgut nicht für die nächste Aussaat aufheben können,
dann ist den Konzernen der stetige, alljährliche Cashflow allein aus dem
Verkauf von Saatgut und den dazugehörigen Pestiziden und Herbiziden sicher.
Dadurch wird die Landwirtschaft für räuberische Konzerne wie Monsanto zu
einem weit profitableren Geschäft als früher.
Was ist nun aber der Ausweg? Prof. Howard empfiehlt die Nachbesserung der
Antitrust-Gesetze, damit der ständige Eigentümerwechsel in der
Saatgutindustrie und die schrittweise Übernahme der Nahrungskette durch
einige wenige Konzerne verhindert wird. Eine andere Idee wäre eine Politik,
die gegen das Phänomen der »Landwirtschaftlichen Tretmühle« vorgeht und
stattdessen eine unabhängige, selbstversorgende Landwirtschaft fördert,
durch welche die Kontrolle über die Nahrungsmittel bei den Menschen bleibt
und nicht von den Konzernen übernommen wird.
Der beste Vorschlag ist wohl, die Praxis zu beenden, Patente auf lebende
Organismen zu erteilen.
Wenn dieses höchst effektive Hindernis gegen eine Akkumulation wieder
errichtet wird, besteht für multinationale Biotechkonzerne wie Monsanto kein
Anreiz mehr, die Herrschaft über die Landwirtschaft zu übernehmen, weil es
für sie keine Chance mehr gibt, mithilfe von patentiertem Saatgut massiv
Reichtum und Kapital anzuhäufen.
Quellen für diesen Beitrag waren u. a.:
http://www.seedbuzz.com/knowledge-c...
in-the-global-seed-industry-1996%E2%80%932008>
http://www.naturalnews.com/files/se...



 
Awied
Datum: 14.08.2012 16:01 Antworten Als Email verschicken Kontakt: chuckbutler@usa.net

Betreff: estnQtkFYdiUBPDaTI
 

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